Yin & yang


 Wir leben seit Anbeginn der Zeit in einer dualistischen Natur. Ohne Tag würde es keine Nacht geben, ohne Sonne keinen Regen.

Wenn es uns schlecht geht, wissen wir wie schön es sein kann gesund und glücklich zu sein.


In der chinesischen Weltanschauung ist das Yin und Yang das traditionelle Ordnungsprinzip. Es sind Polaritäten, welche sich gegenseitig hervorbringen und bedingen und voneinander abhängen. Das eine kann ohne das andere nicht bestehen - wo kein Licht ist kann es bekanntermaßen auch keinen Schatten geben.

 

Yin - die weibliche Seite

Yin ist seiner Natur nach passiv und annehmend, empfangend. Yin kühlt, seine Bewegungsrichtung ist absteigend oder nach unten sinkend. Es wird mit dem Mond und der Dunkelheit assoziiert.

 

Yang - die männliche Seite

Yang ist aktiv und wärmend. Es steigt hoch, richtet sich auf, dehnt sich aus, regt an. Es wird mit der Sonne und Helligkeit in Verbindung gebracht.


Auch unsere Organe werden nach dem Prinzip des Yin (Nährstoffe oder Energie speichernde Organe wie z.B. die Milz) und Yang (Hohlorgane, die eine Verbindung nach außen herstellen können wie z.B. der Magen) betrachtet. Jedes Yin-Organ hat selbstverstädnlich auch hier einen Yang-Partner. Ist das Yin oder Yang eines Organs durch zu viel oder zu wenig Aktivität geschädigt oder verbraucht, wirkt sich das immer entsprechend auf die Funktionen des anderen Prinzips aus.

 

Was kann noch Yin und Yang zugeordnet werden ?

 

Yin  :   Ruhe, Kälte, Substanz, ernährend, Materie, langsam, Herbst/Winter

 

Yang:  Bewegung, Wärme, Energie, Geist, Himmel, Sommer, klar